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Fr 10.08.2012

Neue Radwegbeschilderung - endlich!!!

Neue Wegweisung am Werratal-RadwegNachdem der Werratal-Radweg in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen und Hildburghausen bereits 2010 neu ausgeschildert wurde, war nun auch - endlich! - die Strecke im Wartburgkreis an der Reihe: von Immelborn bis Großburschla wurde die gesamte Strecke - natürlich auch die in den drei hessischen Gemeinden Philippsthal, Heringen und Herleshausen - nach der an die bundesweit gültige Beschilderungsweise angelehnten Thüringer Radwegweisungsrichtlinie neu ausgeschildert.
Dadurch ist es endlich vorbei mit kleinen, verblassten, oft verbogenen Wegweisern oder irreführenden Kombinationsrichtungspfeilen. Die Zwischenwegweiser sind 30 x 30 cm groß und tragen bei einer Mehrfachbelegung von Radwegen - das schreibt die Richtlinie zwar nicht vor, aber wir von der Werratal Touristik e. V. halten es für übersichtlicher - Logoaufkleber der einzelnen Radwege. An den großen Pfeilwegweisern mit Zielangaben sind die Logoplaketten der Radwege eingeschoben.
So läuft der Rhönradweg von Bad Salzungen bis Philippsthal auf dem Werratal-Radweg mit, die D4-Route von Eisenach-Hörschel bis Heringen und der Herkules-Wartburg-Radweg von Hörschel bis Großburschla.
Einheitliche Infotafeln folgen zeitnah. Die Werratal Touristik e. V. lädt alle Gastgeber - egal ob Gastronomen oder Hoteliers - herzlich ein, sich auf diesen Tafeln mit einer Anzeige eintragen zu lassen, um den Gästen Durststrecken oder Hungeräste zu ersparen. Wer mag, meldet sich bitte in der Geschäftsstelle.
Zahlreiche Neubaustrecken sind in diesem Jahr am Radweg zu verzeichnen, die auch gleich ausgewiesen wurden: So wurde der "Monte Brutalo" zwischen Schwallungen und Wernshausen abgeschafft und durch eine herrliche Strecke in der Werraaue ausgetauscht. Hier kann der Radler an der Wüstung Cralach einen Schluck aus einer ganz gesunden Quelle nehmen.
Der Radweg von Breitungen nach Wernshausen wurde direkt an der Werra ausgebaut. Damit erspart sich der Radler die Steigung und den starken Verkehr am Bußhof.
Bad Salzungen hat neu gebaut. Vom Kloster-Allendorf bis zu den Haadwiesen ist die Strecke eine echte Augenweide und setzt die hübsche Kur- und Kreisstadt hervorragend in Szene.
Zwischen Unterrohn und Tiefenort hat der Wartburgkreis gezeigt, dass kreisstraßenbegleitender Radwegebau dem an Bundesstraßen in nichts nachsteht - ganz im Gegenteil.
In Tiefenort ist die Strecke stark vereinfacht und verbessert worden. Bald wird auch die Alternativstrecke unterhalb des Krayenbergs nach Reparatur Hauptstrecke.
In Dorndorf hat das Straßenbauamt Südwestthüringen den Radweg einfallsreich und sicher unter der B84 geführt und damit dafür gesorgt, dass bei der Überquerung dieser verkehrsreichen Bundesstraße keine Unfälle passieren.
Die Gemeinde Gerstungen und der Wartburgkreis planen, den Radweg zwischen Gerstungen und Untersuhl und die Strecke vom Böller nach Gerstungen durch die Aue in den nächsten beiden Jahren auszubauen.
Schon nicht mehr ganz neu ist die Trasse zwischen Spichra und Wilhelmsglücksbrunn bei Creuzburg.
Ganz neu aber ist der Radweg zwischen Mihla und Frankenroda auf der alten Bahntrasse der Werratalbahn mit neuer, eindrucksvoller Werrabrücke.
Auch die Treffurter haben optimiert: Sie haben die Route direkt durch die Stadt über den gastlichen Marktplatz geführt. Dort kann man die Räder in einer der schönsten Radstationen überhaupt parken und genüsslich einkehren oder auf die Burg Normannstein steigen.
Mit allen diesen Maßnahmen wurde der Werratal-Radweg so deutlich verbessert, dass er sich nun auch zertifieren lassen wird.
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