Bootsanlegestelle in Frankenroda © Joachim Negwer/Thüringer Tourismus GmbH

Frankenroda

Die Gemeinde Frankenroda liegt von Wald- und Wiesenhängen umgeben im Landschaftsschutzgebiet des Werratals und zählt zu den ältesten und schönsten Ortschaften in der Region.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1104. In diesem schmucken Dorf findet man noch viele Zeugen aus vergangenen Jahrhunderten, z.B. das alte Gerichtshaus, die St. Katharinenkirche, einen alten Ziehbrunnen und viele liebevoll sanierte Fachwerkhäuser. Jenseits der Werra erinnert seit 1909 das Carl-Grübel-Denkmal an den einstigen Wohltäter des Ortes.

Die wunderschöne Lage lässt Frankenroda zum idealen Urlaubsgebiet für Wanderer und Radfahrer werden. Der etwa 300 km lange Werratal-Radweg führt direkt durch den Ort. Das ca. 2 km von Frankenroda entfernte ehemalige Kloster Probstei Zella ist heute ein Landgasthof mit Campingplatz und Reitmöglichkeiten. Unterhalb dieses Klosters hat die Werra ein Durchbruchstal geschaffen, auf der einen Seite stehen steile Muschelkalkfelsen und auf der anderen Seite fließt die Werra. Dazwischen verläuft  der Radweg – ein faszinierendes Stück Natur. In der Felswand befindet sich eine Naturkanzel, von der der Theologe Thomas Müntzer während des Bauernkrieges 1525 zu den Bauern des Werratals gesprochen haben soll.

Zahlreiche Wanderwege um Frankenroda laden zu erholsamen Spaziergängen durch die Buchen-wälder ein. Eine wunderschöne Aussicht auf den ganzen Ort hat man vom „Türmchen“. Dort kann man die Seele baumeln lassen und Kraft für den stressigen Alltag tanken