Blick von Brandenburg auf Herleshause

Herleshausen

Unsere „kleine Großgemeinde“ mit 11 Ortsteilen liegt in der neuen Mitte Deutschlands und ist eingebettet zwischen dem Werratal und den grünen Höhenzügen des Ringgaus. Passend dazu empfängt Sie eine Fachwerkarchitektur in unseren Ortskernen.

Wanderer, Radfahrer und Kanuten finden gute Voraussetzungen in und um Herleshausen. Wer aber lieber schwimmen möchte, kann dies 12 Monate im Jahr in unserem Hallenbad tun.

Eine ausgebaute Infrastruktur steht genauso zur Verfügung, wie gute Verkehrsverbindungen über die BAB A4 oder eine Anbindung an den ICE-Schienenverkehr in der Nachbarstadt Eisenach. Die erwartete Fertigstellung der A44 in Richtung Kassel wird die Attraktivität unserer zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen noch steigern und die Wohnqualität unserer Gemeinde weiter erhöhen.

Die ehemalige innerdeutsche Grenze sowie die Wartburg sind geschichtsträchtige Orte und als reizvolle Ausflugsziele in unmittelbarer Nähe zu empfehlen.

Mit einem Kindergarten und der Südringgauschule bieten wir für jungen Familien einen attraktiven Wohnort. Hier können Ihre Kinder im eigenen Grün aufwachsen und eine unbeschwerte Kindheit erleben.

Wer jetzt neugierig auf Herleshausen geworden ist, der sollte die zusätzlichen Informationen auf unseren Internetseiten www.herleshausen.de nutzen oder einfach einmal vorbeikommen und die lebens- und liebenswerte Art auf sich wirken lassen.

Sehenswürdigkeiten

Rittergut Willershausen
Im Stammbuch der althessischen Ritterschaft (1888) werden die Treusch von Buttlar in deren Stammtafel im Jahre 1383 als Herren von Brandenfels Willershausen und Markershausen verzeichnet. Der das jetzige Schloss beherrschende Wohn- und Wehrturm wird dagegen auf 1280 datiert. Schloss und Gut blieben im Besitz der Treusch von Buttlar bis 1757.
Von der alten Wasserburg sind jetzt neben dem mächtigen Turm, der an das Wohnhaus angrenzt, noch ein Teil der Wassergräben und Reste des Burgwalles erhalten. Das Obergeschoss aus Fachwerk vom Ende des 17. Jh. enthält u.a. einen Saal mit Stuckdekoration, die nur teilweise erhalten ist.

Schloss Augustenau
Schloss Augustenau einst ein Lehen an den Ritter Reckerod, wurde und bald darauf von der Familie von Wersabe ausgebaut und bewohnt. Um 1670 wurde es zum Stammsitz der Landgrafen Hessen Philippsthal-Barchfeld.
Das heutige Erscheinungsbild von Schloss Augustenau ist auf den Landgrafen Chlodwig v. Hessen zurückzuführen, der ab 1905 die Besitzung in Herleshausen übernommen hatte.
Innerhalb von nur fünf Jahren waren die Umbaumaßnahmen abgeschlossen und aus einem idyllischen Herrenhaus im Stil der Renaissance hatte Landgraf Chlodwig einen Repräsentationsbau im neogotischen Stil erschaffen lassen.
Die Maßnahmen Chlodwigs blieben bis zum heutigen Tag die einzigen großen Veränderungen, die Schloss Augustenau erfahren musste.

Burgkirche in Herleshausen
Die in erhöhter Position um 1300 erbaute Wehrkirche befindet sich neben der Schlossanlage von Schloss Augustenau. Der mächtige Chorturm ist der älteste Teil der Anlage. Das Langhaus musste schon 1457 zum ersten Mal erneuert werden und wurde in den Jahren 1606 und 1923 um jeweils ein weiteres Querhaus erweitert. 1756 bekam der Chorturm seinen Fachwerkaufsatz.

Das Innere der Wehrkirche wurde in seinen Grundzügen 1764 angelegt.

Besonders erwähnenswert sind die Wandmalereien aus dem frühen 14. Jh. und die interessanten Schrift- und Wappengrabsteine aus dem 16./17. Jh. Hier sollte man besonders Augenmerk auf den Grabstein des Truppenführers Georg von Reckerode von 1558 legen.

Geo-Naturpark Frau-Holle-Land
Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land – zwischen Werratal und Kaufunger Wald in der GrimmHeimat NordHessen gelegen – ist einer von nur 30 Hotspots der Artenvielfalt in Deutschland. Über 200 verschiedene Geotope prägen die abwechslungsreiche Landschaft, die Heimat vieler andernorts selten gewordener Tier- und Pflanzenarten ist, zudem aber auch über eine ebenso vielfältige Kulturgeschichte verfügt.