Pferdsdorf-Spichra

Pferdsdorf, eingelagert in den Niederungen des Flusses Werra, wurde zum Jahrhundertwechsel 13. zum 14. Jahrhunderts erstmals in historischen Dokumenten erwähnt.

Wechselvoll ist die Geschichte des kleinen Ortes; ständig sich verändernde Besitzverhältnisse, neue Herren, für die Frohn zu leisten und Abgaben zu entrichten waren, prägten die Entwicklung Pferdsdorf in den zurückliegenden Jahrhunderten.

Zweifelsohne stellt die Pfarrkirche von Pferdsdorf den geschichtsträchtigen Mittelpunkt des Ortes dar. Sie stammt aus der Zeit vor der Reformation, architektonische Formen deuten auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts hin.

Im Jahre 1766 wurde die Kirche umgebaut – auf den Grundmauern der alten Kirche entstand die neue Kirche, die bis zum heutigen Tag in ihrer Gestalt erhalten ist.

Aktuell hat Pferdsdorf/Spichra  413 Einwohner.

Rechts der Werra, in Sichtweite zum Ortsteil Pferdsdorf, liegt Spichra. Beide Dörfer bilden eine Einheit – Pferdsdorf/Spichra.

Spichra, erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1393 als „Spicher“, durchlebte geschichtliche Höhen und Tiefen; Frohn, Kriege und Zerstörungen – aber auch das romantische Umfeld – das Werratal – Wälder, die Natur, prägten die Menschen. Der 2. Weltkrieg hinterließ in Spichra Spuren von grausamer Zerstörung.

Mittelpunkt des Ortes bildet die historische Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde im Jahre 1753, möglicherweise auf den Fundamenten eines im Jahr 1626 errichtetetn Gotteshauses, erbaut. Auen und Höhen runden das Bild des Ortes ab.

Die herrliche Lage im Werratal, infrastrukturelle Voraussetzungen, gute Anbindungen an das Straßennetz „Autobahn“ und „Bundesstraße“ machen Spichra als „Wohnland“ interessant. Am Ortseingang befindet sich das Wohngebiet „Am Weidenhofe“.