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Kirche Veilsdorf © Werratal Touristik e.V.

Veilsdorf

Bereits von weitem erblickt der Reisende das idyllisch im Werratal gelegene Dorf Veilsdorf. Die Gemeinde mit ihren 6 Ortsteilen, Veilsdorf, Kloster Veilsdorf, Schackendorf, Hetschbach, Goßmannsrod und Heßberg, beheimatet rund 2900 Einwohner. Das Bauerndorf Veilsdorf, durch seine Werrawiesen von Kloster Veilsdorf getrennt und am linken Flußufer liegend, hat im Laufe von mehreren Jahrhunderten seinen Namen mehrmals geändert. Zuerst hieß es Fiselestorp, dann Filedorff, Vilesdorp, Veihelsdorff, Feielsdorf, Veylsdorf, Markveilsdorf, „Felsdorf“ und schließlich Veilsdorf.

In Veilsdorf gibt es zwei Kirchen. Das älteste dieser Bauwerke ist die St.-Veitskirche. Schon 1308 wurde sie urkundlich erwähnt. Bis zur Erbauung der Trinitatiskirche im Jahre 1604 war sie Pfarrkirche zu Veilsdorf, danach Friedhofskirche. Das Benediktinerkloster, 1189 ermals erwähnt, 1446 von einem Nonnenkloster in ein Mönchskloster umgewandelt, wurde während des Bauernkrieges 1524/25 von Bauern gestürmt, niedergebrannt und völlig zerstört. Die Klosterkirche fiel 1570 einem Brand zum Opfer.

Im Jahre 1760 gründete Prinz Eugen von Hildburghausen, Herzog zu Sachsen, in den Baulichkeiten des Klosteramtes eine Porzellanmanufaktur, die als älteste Thüringens gilt und wertvolle, noch heute in verschiedenen Museen ausgestellte Kunstporzellane im Rokokostil herstellte. Das Werk Kloster Veilsdorf befindet sich heute im Besitz der Firma Rauschert.

Die Gemeinde verfügt über 800 ha Eigenwald. Der Werratal-Radweg und der Werra-Burgen-Steig verlaufen durch die Gemeinde sowie die „Thüringer Porzellanstraße“.

Für das leibliche Wohl und Genuss sorgen:

  • Fleischerei
  • Bäcker
  • Getränkemarkt
  • Hofladen Milch-Land GmbH
  • Milch-Land Café
  • 2 Gaststätten
  • Fischfeinkostgeschäft

In allen 6 Ortsteilen findet man öffentliche Spielplätze.