Streckenbeschreibung

Die Wasserwanderstrecke beginnt im anmutigen Themar am Oberlauf der Werra. Eingebettet in eine einzigartige Landschaft passiert die Werra stromabwärts u. a. die Theaterstadt Meiningen, die Karnevalsstadt Wasungen, die Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen, führt vorbei am weithin sichtbaren „Monte Kali“ bei Heringen, durch die hübschen Fachwektstädtchen Creuzburg, Treffurt und Wanfried, durch die schönen Fachwerkstädte Eschwege, Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen bis zum „Fachwerkjuwel des Weserberglandes“ nach Hann. Münden.

Überall gibt es viel zu entdecken und anzuschauen. In den Orten erwarten Sie viele Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Gern sind Ihnen auch die örtlichen Tourist-Informationen behilflich, das Passende zu finden.

Entlang der Strecke gibt es verschiedene Anbieter, die Ihnen Kanu-, Floß- oder Schlauchboottouren organisieren, auf Wunsch auch mit Picknick und Unterhaltung.

Fordern Sie unser Paddelblatt an. Hier finden Sie alle Informationen, die Sie für eine Werra-Wasserpartie benötigen.

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Pegelstände

Aktuelle Informationen zu den Pegelständen der Werra

Werrapegel Thüringen Werrapegel Hessen

Die Goldenen Regeln für Wasserwanderer

Beim Wasserwandern verdient der Naturschutz eine besondere Beachtung. Nur durch besonders rücksichtsvollen Umgang mit der Natur kann diese nachhaltig geschützt und erhalten werden. Helfen Sie aktiv mit, die Vielfalt von Pflanzen und Tierarten zu bewahren und zu fördern.

1. Vermeiden Sie bitte alles, was Tiere stören oder auch nur beunruhigen könnte. Beobachten Sie Tiere aus größerer Entfernung 
2. Informieren Sie sich bitte vor Beginn der Fahrt, ob Ihr Weg durch ein Schutzgebiet führt.  Respektieren Sie Schutzgebiete und umfahren Sie sensible Bereiche.
3. Informieren Sie sich vor der Fahrt bitte über das Gewässer, das Sie befahren wollen.
4. Überprüfen Sie vor Ort am Gewässer, ob der Wasserstand für Ihre Paddeltour wirklich ausreicht.
5. Vermeiden Sie eine Übernutzung.

6. Kleine Gewässer verlangen eine besonders gute Fahrtechnik: Alle Boote müssen ohne Grundberührung mit Kanu oder Paddel und Uferkontakt auf der Stelle wenden können.
7. Starten und Anlanden: Benutzen Sie nur die angegebenen Ein-/Ausstiegsstellen. Rasten Sie nur an den ausgewiesenen Rastplätzen und übernachten Sie ausschließlich   an den dafür vorgesehenen Übernachtungsplätzen
8. Alle Flachwasser- und Schilfzonen bitte weiträumig umfahren.
9. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit
10. Genießen Sie die Stille und Einsamkeit.

Wenn alle diese Regeln beachten, werden auch in Zukunft viele Menschen Freude am Lebensraum Werratal haben.

Die Werraflößerei - ein besonderes Erlebnis

Die Ursprünge der Werrafloßfahrt reichen bis ins Mittelalter zurück. Die Flöße dienten vorrangig dem Holztransport, wobei anfänglich wahrscheinlich oft Scheitholz- oder Triftflößerei betrieben wurde. Die erste urkundliche Erwähnung von Langholzflößen auf der Werra ist aus dem Jahre 1563 bekannt. Vom Oberlauf der Werra wurde das Holz mit kleineren (Halbe-, Dreiviertel-)Flößen bis zum Hauptfloßplatz nach Wernshausen gebracht, wo die Werraflöße mit einer Standardgröße von 18-20 m Länge und ca. 3,5 m Breite zusammen gebaut wurden (Maße bis heute beibehalten). Von dort begann die eigentliche Werraflößerei bis Hann. Münden, wo die Flöße verkauft wurden. Von da an wurden meist 5 Werraflöße zu einem Weserfloß vereinigt und bis Bremen gebracht. Die Flößer wanderten zurück in ihren Heimatort, um möglichst schnell eine neue Fahrt anzutreten. Zur Blütezeit der Werraflößerei, um 1850 wurden in einer Saison (März bis November) zwischen 2.000 u. 3.000 Flöße befördert. Mit dem Bau der Werrataleisenbahn wurde die reine Holzflößerei immer unlukrativer.

In den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts begann man die Flößerei für Freizeitvergnügungen und Tourismus zu entdecken. Dieser Lichtblick für die Zukunft der Werraflößer wurde allerdings mit dem Beginn des 2. Weltkrieges zunichte gemacht. Gegen Ende des Krieges wurde das Werratal gerade in unserer Region ein hart umkämpfter Kriegsschauplatz. Durch die anschließende Teilung Deutschlands und den Aufbau der innerdeutschen Grenze war an eine Wiederaufnahme der Flößerei nicht zu denken, zumal auch noch die Grenze an vielen Abschnitten in der Flussmitte verlief. Nach der Wiedervereinigung war es endlich wieder möglich in unserer Region die Werra mit Flößen zu befahren. Nach zögerlichen Versuchen in den 90er Jahren gibt es seit dem Jahr 2000 mit der Gründung des Unternehmens „Flößerei Deiß“ wieder gewerbliche Flößer auf der Werra. Weitere Floßfahrtangebote siehe Bootstouren.

Die Werranixe - ein Fahrgastschiff auf dem Werratalsee

Erleben Sie den großen Werratalsee zwischen Eschwege und Meinhard aus einer ganz anderen Perspektive. Die Seerundfahrt mit der „Werranixe“ ist genau das Richtige für einen Erlebnisausflug für groß und klein. Die Crew heißt Sie herzlich Willkommen und Sie erleben bei der ca. einstündigen Rundfahrt, was der See alles zu bieten hat. Lassen Sie die Natur, den Eschweger Segelhafen, das Schloss Wolfsbrunnen, die Leuchtberge oder die Bade-Sandstrände von Eschweger und Meinhard durch die großen Panorama-Fenster an sich vorbeiziehen. Unsere Bord-Küche hält selbstverständlich gekühlte Getränke, Heißgetränke (Kaffee, Cappuccino…),Kuchen, kleine Snacks und Tagesspeisen (nach Vorbestellung) für Ihren Appetit bereit.

Unsere Kontaktdaten:
Erlebnisrundfahrt „Werranixe“
Reinhold Bretschneider
Mühlhäuser Straße 15
37276 Meinhard/Schwebda

Service-Büro: Tel. +49 (0) 56 51 / 33 80 32

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Flusserlebnispfad

Entlang der gesamten Strecke gibt es auch einen Flusserlebnispfad. An den Umtragestellen der Wehre wurden informative Tafeln zu interessanten Themen aufgestellt, die die gesamte Flusslandschaft betreffen. So werden Gewässerbewohner und Bewohner der Uferzonen vorgestellt, die Geologie der Werra erläutert, das Flusspferdchen als Beispiel für die Archäologie beschrieben, die Flößerei und die Werraschifffahrt in Erinnerung gerufen, die spannende Geschichte der Energiegewinnung erzählt, die Europäische Wasserrahmenrichtlinie bekannt gemacht und vieles andere mehr.

Befahren der Werra mit Motorfahrzeugen

Gemäß § 37 ThürWG darf jedermann Gewässer u. a. zum Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft benutzen. Die Wasserbehörde kann gemäß § 37 Abs. 4 ThürWG das Befahren mit Motorbooten als Gemeingebrauch oder im Einzelfall gestatten, soweit dadurch eine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit nicht zu erwarten ist. § 37 Abs. 4 ThürWG unterscheidet hierbei nicht zwischen benzin- oder elektrogetriebenen Motoren bzw. Booten.

Für das Befahren der Werra ist in jedem Falle eine Gestattung der zuständigen Behörde erforderlich. Zuständige Behörde i.S. § 37 Abs. 4 ThürWG ist die Untere Wasserbehörde.

Beschränkungen hinsichtlich der Erteilung der nach § 37 erforderlichen Gestattung ergeben sich für die „Werra“ überwiegend durch naturschutzrechtliche Beschränkungen. Die Werra im Wartburgkreis liegt vollständig in einem FFH- und Vogelschutzgebiet. Einzelne Streckenabschnitte, etwa bei Barchfeld, Creuzburg und Gerstungen liegen in oder unmittelbar an Naturschutzgebieten. In diesen Bereichen ist das Befahren mit Motorbooten naturschutzrechtlich unzulässig.

Für die übrigen Bereiche ist eine Prüfung der Zulässigkeit und Verträglichkeit mit den Zielen des FFH-Gebietes anhand eines konkreten Antrages möglich. Reichen Sie hierzu bitte entsprechende Unterlagen, insbesondere mit Angabe der Zahl und Motorisierung der Fahrzeuge und der zu befahrenden Strecken an die Untere Wasserbehörde ein.

Neue Website - Wasserwandern in Thüringen - für Werra, Saale und Unstrut

Neues Themenportal für den Bereich Wassertourismus in Thüringen: wichtige Informationen rund um das Aktivangebot an Thüringer Gewässern schnell und übersichtlich auffindbar. Interaktive Karten ermöglichen eine individuelle Routenplanung.

Das komplett neu erarbeitete Themenportal zum Wassertourismus in Thüringen ist online. Unter www.wassertourismus-thueringen.de findet der Gast einen Überblick über das wassertouristische Aktivangebot der fünf Thüringer Schwerpunktregionen Saale, Unstrut und Werra sowie der beiden Stausee-Regionen Thüringer Meer an der Saale und Zeulenrodaer Meer im Vogtland.

Eine flache Menüführung erlaubt es dem Gast sich schnell und problemlos auf der Seite zu orientieren. Die Fülle des wassertouristischen Angebotes zum Wasserwandern, Baden, Wassersport, Bootfahren, Schifffahrt sowie Wandern und Radwandern entlang der Thüringer Gewässer wird dem Nutzer mit Hilfe von interaktiven Karten präsentiert. Hier findet der Gast neben Badestellen und Verleihangeboten auch Beschreibungen einzelner Wasserwanderetappen auf den Flüssen Saale, Unstrut und Werra.

Der Nutzer kann mit Hilfe der interaktiven Karten der Plattform Outdooractive, welche in die Website eingebunden sind, seine Tages- oder Mehrtagestour entlang der Thüringer Gewässer individuell planen und diese auch ausdrucken. Natürlich ist die neue Website auch für mobile Endgeräte optimiert (Responsive Design).

Realisiert wurde das Portal durch das Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen in Kooperation mit der Thüringer Tourismus GmbH und unter Mitarbeit der regionalen Tourismusverbände Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e. V., Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e. V., Tourismusverein Rennsteig-Saaleland e. V., JenaKultur, Tourismusverband Südharz Kyffhäuser e. V., Werratal Touristik e. V., Tourismusverband Vogtland e. V. sowie dem Tourismuszentrum Zeulenrodaer Meer. Das Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen arbeitet mit allen Partnern gemeinsam an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Website, für welche eine Erweiterung um Angebote zum Angeln und die Darstellung von Veranstaltungen am Wasser geplant ist.

Finanziert wurde das Projekt durch Mittel des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

weitere Informationen:
Projektmanagement Wassertourismus in Thüringen
Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e. V.
Jahnstraße 29
07639 Bad Klosterlausnitz
Tel: 036601/905205

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