Weiße Mönche im Grünen Tal

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Weiße Mönche im Grünen Tal

16. Mai 0:00 - 7. November 0:00

Das Erbe der Prämonstratenser in Kloster Veßra

Das 2021 gefeierte 900-jährige Jubiläum des Prämonstratenser-Ordens weist auch zu Kloster Veßra einen ganz besonderen Bezug auf, gehörten die hier lebenden Chorherren doch auch dem von Norbert von Xanten 1121 gegründeten Orden an. In ihrem europaweit wirksamen Reformstreben setzen sich die Prämonstratenser in besonderer Weise für die Verkündigung des Evangeliums, für Nächstenliebe und Seelsorge ein. In gleichem Maß hatten sie Anteil an der Gestaltung und dem Aufleben der Kulturlandschaft, die auch das heutige Südthüringen noch prägt.

Aus diesem Grund begibt sich das Hennebergische Museum Kloster Veßra in seiner Sonderausstellung „Weiße Mönche im grünen Tal – Die Prämonstratenser in Kloster Veßra“ auf die Suche nach den noch heute sichtbaren Spuren prämonstratensischer Tradition in Kloster Veßra. Dafür hat das Museum Kontakte zu den noch heute bestehenden Prämonstratensern in Deutschland und Polen aufgenommen. Mit Unterstützung dieser Chorfrauen- und Chorherrengemeinschaften ist es dem Museum gelungen, spannende Objekte zusammenzutragen, mit denen die prämonstratensische Lebenswelt auch in Kloster Veßra wieder sichtbar wird.

Kloster Vessra Flyer

So zeigt das Museum unter anderem eine Figur des Heiligen Norbert von Xanten, den das Museum für die Zeit der Ausstellung aus dem Kloster Roggenburg geliehen hat. Hinter dem, auf den ersten Blick als abstrakte Holzskulptur erkennbaren Objekt, verbirgt sich die über 890 Jahre alte Linde, die einst der Ordensgründer, Norbert von Xanten, bei der Gründung des Klosters Roggenburg gepflanzt haben soll. Nach einem Blitzschlag vor wenigen Jahren ließen die Brüder in Roggenburg aus den Resten der Linde eine Figur des Ordensgründers anfertigen, die sie für immer an die Gründungszeit ihrer Institution erinnert. Auch für Kloster Veßra hat Norbert von Xanten eine wichtige Bedeutung. Dieser inspirierte 1130 Graf Gotebold II. von Henneberg auf einem Hoftag in Würzburg zur Gründung eines eigenen Hausklosters.

Die Sonderausstellung wird zum ursprünglich geplanten Termin – zum Internationalen Museumstag am 16. Mai 2021 fertiggestellt, auch wenn das Museum zu diesem Zeitpunkt seine Türen noch nicht für die Besucherinnen und Besucher öffnen kann. Eine Terminverschiebung wurde nicht in Erwägung gezogen, denn dem Museum ist es wichtig, mit seiner Ausstellung den Reigen der vielen im Prämonstratenserjahr in Deutschland geplanten Ausstellungen und Veranstaltungen zu eröffnen. Zudem will das Museum mit dieser Ausstellung die Vorfreude der Bürgerinnen und Bürger der Region auf einen Besuch des Museums steigern und mit dieser Ausstellung ein Zeichen dafür setzen, dass in Kloster Veßra Kultur trotz verschlossener Museumstüren stattfindet und auch in Corona-Zeiten ein unverzichtbares Gut ist.

Solange die Ausstellung nicht vor Ort besucht werden kann, wird das Museum auf seinem Museumsblog und in den sozialen Medien Einblicke in die Ausstellung gewähren.

Am kommenden Mittwoch, dem 12. Mai, stehen den Medienvertretern von 11-12 Uhr die Türen des KunstRaums für Gespräche mit den KuratorInnen dieser Ausstellung offen. Sie können sich an diesem Tag persönlich von der Besonderheit der gezeigten Objekte und von der Fertigstellung der Ausstellung überzeugen.

Weitere Informationen zu den weltweit stattfindenden Veranstaltungen im Prämonstratenserjahr erhalten Sie unter: http://www.900premontre.org/

Hennebergisches Museum Kloster Veßra
Anger 35
98660 Kloster Veßra
Tel. 03 68 73 / 6 90 30
E-Mail: info@museumklostervessra.de
www.museumklostervessra.de

Details

Beginn:
16. Mai 0:00
Ende:
7. November 0:00

Veranstaltungsort

Hennbergisches Museum Kloster Veßra
Anger 35 Kloster Veßra 98660 + Google Karte
Telefon:
03687369030
Website:
www.museumklostervessra.de

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